Unsere Geschichte

.Die Tradition des Weinbaus in unserer Familie läßt sich bis ins Jahr 1823 verfolgen, Franz Leopold (der Ältere) ist laut der Franziszeischen Fassion Weinhauer. Es ist daher anzunehmen, daß die Familie Leopold zumindest seit 1818, als Franz Leopold nach Schönberg-Neustift kam, sich vom Weinbau ernährt hat. Höchstwahrscheinlich waren aber schon seine Vorfahren in Stiefern Weinhauer.
Im Jahre 1919 besaß Franz Leopold (der Jüngere) ein
typische, kleine Hauerwirtschaft in Neustift. Er besaß 18 Vierteljoch
Äcker, 8 Vierteljoch Weingärten, ein Vierteljoch Wiese
und Wald.
Dazu noch Hühner, Schweine und Ochsen.

Dominikus Leopold sen. übernahm 1933 die kleine Hauerwirtschaft von seinem Vater, Franz Leopold (dem Jüngeren).
Er verkaufte Wein im Faß an Gastwirte, die sich diesen in
Holzfäßern vom Keller abholten.

In den Jahren 1938 - 40 bestand die Wirtschaft der Familie
Leopold aus einem Grundbesitz von 5,50 Hektar, davon 3 ha
Ackerland, 1,77 ha Weingärten, 55 Ar Wiesen und etwas Garten
und Weiden. Auf den Äckern wurde Roggen, Weizen, Gerste,
Hafer, Mais, Kartoffeln
und Rüben angebaut. Dominikus Leopold
sen. besaß damals etwa 40 Obstbäume. Auch Vieh gehörte zu
unserer Wirtschaft natürlich dazu. Dominikus Leopold sen.
wirtschaftete bis 1960 und vergrößerte die Weingartenfläche auf 3,7 ha.

Weinlese einst...
Weinlese anno 1943
Weinlese heute
Weinlese heute

        1960 übernahm Dominikus Leopold jun. den Betrieb und
begann mit der Flaschenabfüllung. Gemeinsam mit seinem Vater
vergrößerte er das Kellergewölbe. Seit diesem Zeitpunkt ist eine
kleine Vinothek, jedes Jahr 40 0,7l Flaschen - meist Riesling und
Grüner Veltliner - in unserem Keller entstanden. Zu besonderen
Anlässen wird dann solch ein edler Tropfen auch einmal geöffnet.
Im Jahr 1963 waren die Weingärten zum größten Teil schon
auf Hochkulturen umgestellt, aber es gab auch noch einige
vereinzelte Pfahl- und Mittelhochkulturen. Es wurden die folgenden Sorten ausgesetzt: Grüner Veltliner, Müller Thurgau,
Welschriesling, Riesling
und Neuburger. Auch damals gab es
auf dem Hof der Familie Leopold noch Kühe, Schweine und
Hühner..
       
Im Jahre 1972 kaufte Dominikus Leopold jun. zu seinem bisherigen Weinkeller den Nachbarkeller dazu, der Ernst Krammer gehört hatte. Über beiden Parzellen wurde ein großes Wohn- und Kellerhaus errichtet, das die Hausnummer Schönbergneustift Nr. 30 erhielt. Durch diesen Neubau gewann der Betrieb einen schönen zweiten Keller - den jetzigen Flaschenkeller - dazu.

Zugekaufter Keller
Zugekaufter Keller 1971

         Dominikus Leopold jun. vergrößerte die Weingartenfläche auf 10 ha und verkaufte den Wein etwa zur Hälfte an Gastwirte und private Kunden, die sich den Wein meist aus dem Keller abholten. Auch setzte er verschiedene Sorten aus und erweiterte so unsere Sortenvielfalt, die von unseren Kunden sehr geschätzt wird.
       Hausfront heute Im Jahr 1993 wurde dann der bisher letzte Teil des Kellers erbaut. Über dem südlichen Nachbargrundstück wurde eine große Halle gebaut, in der nun alle Maschinen und Geräte stehen. Der „alte“ Teil wurde als Präsentationsraum umgestaltet und dient nun ausschließlich der Weinpräsentation.

        Am 1. Juni 1996 übernahm Stephan Leopold den Betrieb seines Vaters, der mit diesem Datum in Pension ging. Zusammen
mit seiner Frau Karin vergrößerte er die Weingartenfläche auf 21 ha und modernisierte den Weinbaubetrieb seit dieser Zeit mit viel Elan und Tatkraft.